Im Anschluss an das Bezirksämterwochenende in Heilbronn besuchten am Sonntag, 10. März 2024, der Bezirksälteste Gerd Merkel und Bezirksevangelist Ralf Kneisel aus dem Kirchenbezirk Heidelberg die in der Bietigheimer Kirche versammelten Gemeinden Bietigheim-Bissingen, Metterzimmern und Ingersheim.
Bezirksältester Merkel, der anstelle des angekündigten und kurzfristig verhinderten Bischofs Jürgen Gründemann den Auftrag zur Durchführung des Gottesdienstes erhielt, legte diesem das Bibelwort aus Matthäus 5, 17 zugrunde: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“
Wenn sich jemand mit der Bibel beschäftigen möchte, dann lautet die Empfehlung des Bezirksältesten, die Bergpredigt (Matthäus 5-7) zu lesen. Dort sei das ganze Evangelium sehr schön dargelegt, dort habe sich Jesus so richtig offenbart und beschrieben, wie groß die Liebe Gottes ist und dass man alles anders sehen kann und muss. In Bezug auf das Bibelwort des Gottesdienstes stellte der Bezirksälteste dar, wie Jesus in schöner Weise die Thesen des Alten Testaments anders dargestellt, aber nicht neu gemacht habe. Jesus habe dabei an die innere Haltung appelliert, welche das Doppelgebot der Liebe beinhalten soll. Für uns als Gläubige gehe es heute darum, dieses Evangelium zu verinnerlichen und weiterzutragen: „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“.
In seinem Predigtbeitrag unterstrich Bezirksevangelist Ralf Kneisel, wie das heutige Bibelwort uns wieder auf die wesentlichen Dinge unseres Christseins zurückführt und dass die Liebe Gottes auch in unserem Handeln sichtbar sein möge. Der „Bietigheimer“ Bezirksevangelist Ralf Schiller fasste zusammen, dass Gott immer wieder Neues in uns schaffen will. Und so, wie Jesus es ihnen in der Bergpredigt ins Herz gelegt hatte, kannten sie es noch nicht.
Im Anschluss an den Gottesdienst fanden beim Kirchen-Café im Foyer noch schöne Begegnungen bei Fingerfood und Getränken statt.