Ein Lob- und Dankwort – ganz passend zum Fest der Silbernen Hochzeit von Jeannette und Steffen – war die Grundlage des 3. Sonntagsgottesdienstes im „Dankmonat“ Oktober, der zwei Wochen zuvor mit dem Erntedankfest begann. Mit Psalm 40,6 (HERR, mein Gott, groß sind deine Wunder ...) stand der Lobdank über Gottes Heilshandeln im Mittelpunkt der Predigt.
Gemeindevorsteher Hirte Kimmich beleuchtete gleich zu Beginn, wie David bereits in jungen Jahren Goliath gegenüber stand und ihn besiegte. Dabei hatte er die Erkenntnis, dass das Erfolgsrezept nicht seine eigenen Fähigkeiten waren, sondern der Segen Gottes. Auch im 40. Psalm kommt Davids Erkenntnis zum Ausdruck, dass Gott ihn hört. In den Versen spiegelt sich seine ganz persönliche Beziehung zu Gott wider, die in einem Danklied über die Hilfe und Größe Gottes mündet. So möge es heute auch bei uns und unserer Beziehung zu Gott sein: Wir wollen aus dem Erkennen der Wunder Gottes heraus zum Tun kommen und ganz im Sinne von Jesus Christus handeln.
In seinem Predigtbeitrag verwies Priester Michalik zudem auf das Erkennen des Wunders der Erwählung, zu der wir selbst nichts beitragen konnten. Im Hinblick auf das Silberpaar bezeichnete er sie als einen Schatz in der Gemeinde, die sich in vielerlei Hinsicht einbringen, u.a. auch in der Arbeit mit den Kindern. Ein Dank, den der Gemeindevorsteher in seiner Ansprache an das Jubelpaar unterstrich.
Eingeleitet wurde die Spendung des kirchlichen Segens vom „kleinen“ Chor mit der tiefgründigen Komposition „A Clare Benediction“ von John Rutter. Hirte Kimmich las dabei eine deutsche Übersetzung* des Liedtextes vor und bezog diesen direkt auf das Ehepaar: Möge Gott euch seine Barmherzigkeit schenken. Anschließend hatten die Kinder in ihrem Liedvortrag viel „Freude zu verschenken“ und übergaben den Beiden kleine Geschenke. Weitere musikalische Beiträge erklangen an diesem Festtag vom Gemeindechor und instrumental durch zwei Geigen und Klavier.
* „Möge Gott dir seine Barmherzigkeit schenken, möge das Licht seiner Gegenwart dich führen. Möge er dich beschützen und dir helfen. Möge sein Geist dich immer begleiten. Wenn du schläfst, mögen Engel über dich wachen, und wenn du wach bist, möge er dich mit seiner Gnade erfüllen. Mögest du ihn alle Tage lieben und ihm dienen. Dann wirst du ihn im Himmel von Angesicht zu Angesicht sehen.“