Am 05.12.2025 stand ein besonderer Termin im Kalender: Die Mitglieder der Kirchengemeinde Bietigheim-Bissingen konnten die neu errichteten Gebäude mit Sozialwohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Kirche in Bissingen in der Blumenstraße 7 besichtigen.
Zusammen mit den Gemeindemitgliedern waren auch Bischof Grauer, einige verantwortliche Mitarbeiter des Verwaltungs- und Dienstleistungszentrums der Neuapostolischen Kirche (VDZ), der von der Kirche beauftragte Architekt Wolfgang Kühn, Pfarrer Reusch-Frey von der evangelischen Kirche sowie die Projektleiterin Petra Pahl und der Vertriebsverantwortliche Oliver Fischer der Hoffnungsträgerstiftung (HTS) bei der Besichtigung.
Architekt Kühn begrüßte die Anwesenden und übergab an Robin Scheible vom VDZ. Dieser führte aus, dass derartige Investitionen in Mietobjekte für den sozialen Wohnungsbau sowohl der finanziellen Zukunftssicherung der Kirche dienen als auch einen sozialen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Herr Fischer von der gemeinnützigen Hoffnungsträgerstiftung HTS (https://hoffnungstraeger.de) stellte die Zusammenarbeit mit der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland vor und erläuterte das Konzept der Gebäude. Die HTS hat in diesem Projekt die Rolle des bauausführenden Partners im Auftrag der Neuapostolischen Kirche. Sie hat das als Hoffnungshaus benannte Konzept für Mehrfamilienhäuser für den sozialen Wohnungsbau entwickelt. Die Hoffnungshäuser zeichnen sich durch ansprechende Gestaltung, ökologische Holzbauweise und kostengünstige serielle und modulare Bauweise aus. Wichtig, so führte Fischer aus, sei bei den Häusern auch die Konzeption, in der das soziale Miteinander und die Kommunikation der Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser gefördert wird.
Auf dem Gelände der ehemaligen Kirche in Bissingen sind zwei Häuser mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen entstanden. Auf einen teuren Keller wurde verzichtet, stattdessen wird es Abstellmöglichkeiten und Fahrradständer in separaten Gebäuden auf dem Gelände geben. Frau Pahl von HTS führte durch die Gebäude und erklärte zusammen mit den weiteren anwesenden Fachleuten von HTS und des VDZ die Details der Häuser: Bereits im Treppenhaus fallen die geschraubten Paneele in Sichtbauweise auf, die sich durch hohe Robustheit auszeichnen und aufwändigen Putz vermeiden. Diese Paneele finden sich auch im Außenbereich der Häuser. Die Wohnungen sind alle gleich aufgebaut, haben jedoch unterschiedliche Anzahl von Zimmern und sind so für verschiedene Familiengrößen geeignet. An vielen Stellen im Inneren ist das verwendete Holz sichtbar und macht eine wohnliche Atmosphäre. Auch große Teile der Außenverkleidung des Gebäudes sind optisch sehr ansprechend aus Holz gestaltet. Die geschwungenen Balkone schaffen einen freundlichen Gebäudekörper und integrieren das Gebäude in die Umgebung.
Die Gebäude sind nach hohen Wärmeschutzvorgaben ausgeführt. Wärmepumpen mit Fußbodenheizung und PV-Anlagen auf dem Dach gewährleisten kostengünstige und umweltfreundliche Beheizung der Gebäude.
Bereits im Frühjahr 2026 sollen die fertigen Gebäude an die Kirchenverwaltung zur Vermietung übergeben werden.
Die anwesenden Besucherinnen und Besucher waren beeindruckt vom Konzept und der Gestaltung der Gebäude und Wohnungen und es gab viel positive Resonanz. Nach der Besichtigung wurden bei Glühwein, Brezeln, Hefezopf und guten Gesprächen die vielen Eindrücke ausgetauscht.