Bei schönstem Kaiserwetter begann der gemeinsame Ausflug der Gemeinden Bietigheim-Bissingen und Ingersheim am Bahnhof Bietigheim. Frohgelaunt machten sich die rund 50 Teilnehmer mit dem Zug auf den Weg nach Tübingen, eine der ältesten Universitätsstädte Deutschlands.
Dort wurden wir von unserem ortskundigen Stadtführer Manfred Bayer freudig begrüßt. Der Weg zur ersten Station in Tübingen führte vorbei am Uhlanddenkmal über die Neckarinsel und die Neckarbrücke zur Anlegestelle der Stocherkähne. Hier teilten sich die Teilnehmer auf in eine Gruppe zum Stocherkahn fahren und eine Gruppe zur Stadtbesichtigung.
Der Einstieg in die Stocherkähne war für manchen ein wackeliges Unterfangen, doch alle erreichten ihren Sitzplatz ohne nass zu werden. Die Fahrt mit dem Stocherkahn ging beschaulich unter der Neckarbrücke hindurch flussaufwärts – auf der einen Seite die schöne Tübinger Altstadt und auf der anderen Seite die Neckarinsel. Nach dem Wendepunkt ging es auf dem südlichen Neckarzweig vorbei am satten Grün der Bäume und Pflanzen. Die schöne Tour endete beim Hölderlinturm, wo bereits die andere Gruppe zum Einstieg wartete.
Nun ging es zu Fuß durch die historische Innenstadt. Manfred Bayer wusste an vielen Stellen des Rundgangs interessante Details über Tübingen zu berichten. Zunächst führte der Weg über das Evangelische Stift, in dem viele bekannte Theologen ausgebildet wurden, weiter zum Marktplatz mit dem historischen Rathaus. Beim anschließenden Gang durch die Lammhofpassage lernten wir die Metallskulptur „Auseinandersetzung“ von Prof. Karl-Henning Seemann kennen und erfuhren von der Anekdote, dass die Skulptur vielleicht ein Gespräch zwischen einem Reichen und einem Armen veranschaulicht. Unser Weg führte weiter durch die schöne Altstadt, vorbei an der Stiftskirche und zurück an den Neckar zum Hölderlinturm, wo noch Zeit war für ein Gruppenfoto.
Nach individueller Freizeit im Bereich der Neckarbrücke ging es mit dem Bus zum Waldhäuser Hof zum Abendessen. Gestärkt und erfüllt von vielen schönen Eindrücken machte sich die Reisegruppe wieder auf den Heimweg und blickte auf einen vom Gemeindeteam hervorragend organisierten und rundum gelungenen Ausflug zurück.